Neue Schritte
Die ersten hundert Kilometer sind bald geschafft.
Ich laufe wieder.
Mehr will ich momentan garnicht offenbaren.
Trotzdem wird es immer wieder Aktualisierungen geben.
Somit … run to the hills
Dark star in a black winter night
Das schönste an diesem Sommer, hier in meiner Region ist, das es in den letzten Wochen mehr regnete und ich somit Natur sehen konnte, da die Pflanzen schneller wuchsen als die rasenden Amtsgärtner mit dem Schären nach kamen. Traditionen entwickeln sich ähnlich, wenn man sie immer wieder zurückschneidet entwickelt sich ein verborkender Stamm. Dann und wann trägt er schöne Blüten, diese täuschen leider nur darüber hinweg, das durch die Kabillare nur noch das Wasser in die obersten Triebe gepumpt wird. Eine Weiterentwicklung oder Variation erfolgt nicht. Diese Exemplare muss man besonders pflegen und unter Schutz stellen. Sie sind schwach, tief verwurzelt im braunen Wurzelwerk der vergangenen Erden.
Nun gut, ich sehne den Herbst herbei. Wenn es weiter regnet und die Erde nass genug bleibt faulen vielleicht einige der alten knorrigen Gewächse ab. Ich erlebe dann den hoffentlich harten Winter und komme im Frühling mit meiner Schaufel, grabe die verkümmerten Teile aus und sähe.
Noch Zeit…
Einige Zeiten im Leben sind dazu bestimmt sich einfach wieder selber zu erkennen. Eine Erkenntnis ist immer positiv zu bewerten, auch wenn das Erkannte nicht unbedingt ebenso ist. Die Frage die sich aufwirft, ist allerdings eher der Natur, in wie weit man nicht konform ist. Wie viel erträgt ein Mensch an geheuchelter Konformität? Der Unterschied ist sicherlich immer zwischen den Extremen zu suchen. Wünsche werden realisiert und oftmals gehen diese Realisierungen mit Wesensbrüchen einher, weil fragwürdige Kompromisse mit sich selbst geschlossen werden. Solange es gut geht machen wir uns dafür haftbar, geht es schlecht, sind die Mitspieler in der Pflicht. Nur sind wir selber die Norm. Normkonform lebt es sich ehrlicher, aber es ist der schwerste Teil, des Ganzen.
Ich selber kann mich nicht ausklammern. Den Weg zu finden ist leicht, ihn zu gehen weitaus schwerer. Konventionen schließe ich mich an, wenn sie positiv wirken. Leider verreckt mein Geist. Er wird stückchenweise verschoben. Die Emotionen werden verpackt, denn „Scheiße“ sagt man nicht. Ich lebe in einer Zeit, auf einer Erde, deren Verständnis für das Leben davon bestimmt ist, jeder Individualist ist gleich.
In dem Land in dem aufwuchs, gab es vieles nicht, nicht einmal das System welches auch heute noch verdammt und glorifiziert wird. Es war nicht da. Alles andere ist eine Lüge. Freiheit wurde von außen importiert. Eine Sache habe ich allerdings noch nie bei den Menschen erlebt, die schon „immer“ frei waren. Den Wunsch, den Traum nach Freiheit durchsetzen zu wollen. Keine freie Gemeinschaft hat jemals versucht den „Unfreien“ beizustehen. Warum nicht? Weil es bedeuten würde selber unfrei zu werden. Die Positionierung als Abkehr vom geregelten Alltag, benennt der Nachbar vielleicht nicht als Akt der Hilfe sondern als Abkehr von freien Werten, Engstirnigkeit und holt sich dann die ausgeliehene Bohrmaschine zurück. Man zweifelt, Zeit und Zeiten verrinnen. Das ist der Luxus der Freiheit.
Ich vermisse meine Träume, obwohl ich kaum welche davon verwirklicht habe. Ich rede nicht von Geld, Reisen, kein Krieg, Strom und Gesundheit. Emotionale Träume, die, all die Vorstellungen welche uns wirklich unverwechselbar machen.
Mancher Leser wird sicherlich die Frage stellen, wieso ich mich dann gerade via des Mediums äußere, das unsere persönliche Individualität austauschbar macht. Ich hege immer den Wunsch, dass ich nicht alleine bin, es dort und hier Menschen gibt, die Ideen haben, innovativ sind und man sich gegenseitig empathisch befeuern kann. Kompetent mit dem Medium zu agieren erscheint mir sinnvoll. Deshalb.
Die Liebe zu den Stürmen und grauen Tagen der Welt entspringt meinem Naturell, Schönheit zu sehen wohin es anderen visuell nicht mal einen Augenblick verschlägt. Und doch ist mein Naturell so klein geworden, das Trauer und annähernd pathologisches Sehnen danach, es wieder wachsen zu lassen, den Alltag bestimmen. Aber ich kann ja immer noch lächeln.
Wunderschön Banales
Dies ist das Finale einer phantastischen Show. Traumhaft im wahrsten Sinne.
http://www.psychoticwaltz.com/
Das ist die Erfüllung eines Lebenstraumes. Keine weiteren Worte!!!
Es gibt diese Nächte
Es gibt diese Nächte. Sie enthalten besondere Elemente. Dinge die bekannt sind, von denen behauptet wird es ist wie immer. Schön, gleichgültig, einmalig, außergewöhnlich. Die Vorbereitung darauf ist, denn sie soll es sein, gleich und anders.
Alles wird wie immer ablaufen nur auf einer anderen Ebene. Diese Nächte enden nie. Sie bleiben im Geist.
Frauen verlassen ihre Männer und Kinder schlafen gut, endlich. Das es in einigen Stunden nicht mehr Nacht sein wird, ist ganz klar bewusst, nur schlagen die Gedanken Rad. Vergangene Nacht war es genauso spät wie jetzt, aber nicht so früh wie gerade. Am Anfang zu stehen und den Weg erst neu begangen zu haben, ist ein widerliches Gefühl. Es zeigt unsere Ängste, obwohl da nicht ein Ding ist wovor es sich zu fürchten lohnen könnte. Wir selbst sind es vor dem die Furcht warnen will. Versagen, Sieg. Endlich anzukommen. Das Ziel zu erreichen. Irgendwann wird es hell werden.
Times are changing
Times are changing – oder Heroin des Lebens
So schön diese riesen Mohnblüten auch aussehen, soviel Leid tragen sie in sich. Leid das nie zu lösen ist von all den Momenten der Freude, des dahin Gleitens. Ein Leben welches nicht zerfurcht ist, vom permanenten Krieg zwischen berauschter Sinnlosigkeit und rationalem Innehalten, kann sich nicht entwickeln.
Irgendwann beginnt man eine Reise, eine bewusste Reise in die Untiefen des Lebens. Taucht ein in ein Meer aus Varianten, Emotionen, Ausbrüchen, Einbrüchen, Versagen und Erfolgen – Heroin it´s my wife and it´s my life.
Jede Form der Veränderung, jeder Schritt in neue Leben entfernt und lässt näher kommen zugleich. Die reinsten Momente auf diesen Reisen sind die Augenblicke der Erkenntnis, das es immer so weiter geht bis es eben irgendwann nicht mehr weiter geht, zumindest im physischen Bereich. Auch in der Erwartung des eigenen Todes liegt der Genuss des opiatverseuchten Gebildes – Leben.
Dabei spielt es keine Rolle welche Beweggründe für eine bewusste Reise und deren Reflexion vorliegen. Allein der erste Schritt zählt. Erlebt man Hass, so könnte man diesen doch genauso ausleben anstatt, sich der eigenen Moral zu beugen und eine unbezahlbare Weisung des Lebens, erhalten. Oder man lässt es sein und versucht die Energien in Synergien umzuwandeln, egal wie die Entscheidung ausfällt, sie wird schlussendlich weder gut noch schlecht sein. Bloß ein weiterer Pflasterstein auf dem Weg nach Rom(e).
Ewige Blumenkraft für samtenen Untergrund
Dare
Ich möchte und kann nicht viele Worte verlieren, denn es ist ein Mensch gestorben welcher unserer Nachwelt seine eigenen Interpretationen des WORTES hinterlassen hat.
BEING DARE!!! ONE
www.dare.ch
www.streetfiles.org/photos/detail/409639
Kontrollverlust
Egalisierte Politik, soll heißen die Politik der „Gleichmachung“ ist keine Neuerfindung der schwarz-gelben Koalition, nur sieht am bei diesen sehr genau wie die Auswirkungen sind.
Kommen wir als Bürger eines Landes nicht zu dem Schluss, das 15 Prozent nicht die Mehrheit sind, dann verdienen wir diese Lenkung.
Kommen wir nicht zu dem Schluss, dass Kinder nicht in Hotelbetten lernen können, Studenten nicht mit limitierten Bibliotheken zum Abschluss gelangen, dann verdienen wir diese Regierung.
Sozialer Ungehorsam sind die Triebkraft jedes Fortschrittes, im Verlag des BPB sind Grundlagenbücher mit dem Titel „Zivilcourage lernen“ erhältlich.
Provokativ stellt sich die Frage, für wen sind diese Erkenntnisse verfasst worden? Weshalb geben sich die Autoren und Verleger noch die Mühe sie im Sortiment zu halten?
Sind nicht alle Kinder schon in den Brunnen gefallen?
Nein, die Mehrzahl der Bewohner dieses Landes sind keine politikverdrossenen oder ignoranten Menschen, sondern ehrenamtlich engagiert, sozial verantwortungsbewusste aufgeklärte Wesen.
Unabhängig von Herkunft, Religion und Alter.
Problematisch sind jene die Regierung nicht als Verantwortung sondern als Turnier ala „Mensch ärgere dich nicht“ ansehen, wer am längsten im Spiel bleibt gewinnt.
Mehrheiten werden erkauft (Thüringen CDU-SPD), andere sind ignorant genug einfach eiskalt über „Volkes Wille“ hinwegzusehen (Roland Koch – Hessen). Diese Menschen und ihre Hintermänner und Frauen, lenken diesen Staat, mitnichten politisch sondern und das ist kein neoglobaler Scherz, rein ökonomisch. Soziale, ökologische, religiöse sowie ethische Aspekte sind Beiwerk, nicht mehr als eine Verpackung.
Sie werden aufgedruckt um Produkte zu verkaufen, die den Menschen die Existenzgrundlage entziehen, welche die Mehrheit in diesem Staat stellen.
Die Unter – und Mittelschicht macht 90% aller Bürger aus und bei diesen wird gespart, sanktioniert, rationalisiert, stigmatisiert, verurteilt und bestraft. Alles mit dem Gedanken:“ Wer nichts zu essen hat, hat keine Kraft Steine zu werfen.“ Allerdings wird hierin die Geschichte nicht beachtet, denn die Französische Revolution „speiste“ sich aus Hunger und dem Streben nach Gleichheit.
Gleichheit wird leider in diesem Land suggeriert, durch mediale Formate in denen jeder zum Arsch der Nation gekürt werden kann, als Teilnehmer wie als Moderator. Be yourself , solange es die Ordnung nicht stört und Programmpunkte bringt.
In diesem Sinne, bekenne ich mich als vor dem Glashaus stehend.
Kurzbericht
“Ich halte mich für ein intelliegentes, menschliches
Individuum, mit der Seele eines Clowns, welche mich immer wieder dazu zwingt in den wichtigsten Momenten alles zu zerstören!” – James Douglas Morisson
Ich halte mich für ein menschliches Wesen.
Hältst du dich für ein menschliches Wesen?
Machtmenschliche diskutieren darüber ob eine Religion besser als die andere sei, nicht das diese Diskussionen neu wären, aber Dank Web 2.0 und Outernet ( siehe Kulturspiegel Dez. 2009) wird diese Diskussion nicht ökomenisch, sondern vernichtend oberflächlich durchgeführt.
Die Menschen haben noch immer nicht gelernt, das es nur “Ihren” Gott gibt, ein jeder hat seinen eigenen Gott.
Die göttlichste aller menschlichen Tugenden sollte es daher sein, jeden Menschen mit seinem Gott zu lieben und zu akzeptieren. Wenn es für Christen eine monotheistische Sicht gibt, dann muss es eben auch polytheistisch Gläubige geben, denn nur unter diesen Vorraussetzungen ist ein Austausch, ein theologischer, kultureller, sozialer Austausch möglich.
Auch ist es wichtig, das Religion, sobald sie institutionalisiert wird, zur Glaubenspolitik wird. Kommunismus ist nichts anderes als Klosterleben, der Unterschied besteht einzig im geschrieben Wort, dem wir uns zuwenden.
Selbst diese Worte sind durchsetzt von aufklärerischem, europäischem Idealismus. Mit der Denkstruktur eines Anfang und eines Endes, eines Zieles.
Auch wird dieser Text nur von Menschen lesbar sein, die diese Zeichen kennen, Zugang zur Wunderrechenmaschine, diese bedienen und nutzen können.
Da es sich herbei um einige kurze Gedanken handelt, sollte man nicht versuchen hierin eine kompakte These zu erkennen,es kann sich immer nur um Fragmente handeln, denn diese sind mein Gott und der gehört nur mir.
“sometimes are words like walking-sticks” – James Douglas Morrison